Vincent Colson (CAPFP-FBW), Louanne Collin und Nicolas Dassonville (SRFB), Méline Wilmart (Houtinfobois), Sébastien Cassart (NTF)

Die Dürreperioden der vergangenen Jahre haben auch gezeigt, welch wertvoller Verbündeter die Waldwege für Rettungsfahrzeuge im Brandfall sind. Frankreich hat übrigens diesbezüglich eine lange Erfahrung mit allen «DFCI»-Pfaden» (Verteidigung der Wälder gegen Brände) die seit mehr als einem halben Jahrhundert in sensiblen Regionen geschaffen wurden.
Im Vergleich zu anderen Regionen ist das Netz der Wege und Straßen durch die wallonischen Waldgebiete zwar relativ dicht, doch gibt es in einigen Gebieten immer noch Defizite bei der Erschließung, die an die heutigen Fahrzeuge angepasst ist (insbesondere hinsichtlich der Streckenführung oder der Dimensionierung). In anderen Gebieten müssen die Verkehrsanbindungen für die Verwaltung/Regulierung von Wasserabflüssen und sogar für die Überquerung von Wasserläufen angepasst werden. Andere Erschließungen werden im Laufe der Zeit aufgrund mangelnder Wartung unpassierbar.
Vor diesem Hintergrund wurden neue Initiativen zur Förderung der forstwirtschaftlichen Erschließung in Wallonien ergriffen.
© Foto : Forestimator - ULG Gembloux
Projektaufruf (September 2024)
Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) betrifft neben den direkten Beihilfen für Landwirte auch eine Reihe von Maßnahmen für den ländlichen Raum und insbesondere die Forstwirtschaft. Dies gilt insbesondere für Beihilfen zur Umsetzung von Natura 2000, aber auch für Investitionen im Bereich der Waldarbeit oder der Forstwirtschaft.

Eine neue Maßnahme wurde in den wallonischen Strategieplan für die GAP 2023-2027 aufgenommen. Es handelt sich dabei um die Maßnahme 357 mit dem Titel «Investitionen in forstwirtschaftliche Infrastrukturen im Zusammenhang mit dem Klimawandel (forstliche Erschließung)».
Im Einzelnen betrifft diese Maßnahme Investitionen in Bezug auf:
Die Ausschreibung wurde im September 2024 veröffentlicht und endet am 28.2.2025. Die einzureichenden Unterlagen erfordern ein gewisses Fachwissen. Die Projektträger müssen Eigentümer (öffentlich oder privat, natürliche oder juristische Personen) von bewaldeten Parzellen sein, die sich in Wallonien befinden.
Die Projekte werden anhand einer Reihe von Kriterien ausgewählt, die sich insbesondere auf die Nachhaltigkeit der durchgeführten Arbeiten, die Anzahl der betroffenen Begünstigten und die positiven Auswirkungen der Projekte auf die Regulierung von Abflüssen beziehen...
Es geht also darum, dauerhafte Einrichtungen mit zahlreichen Kollateralnutzen zu bevorzugen.
Jeder potenzielle Projektträger kann sich über die Einreichungs- und Auswahlverfahren auf der Calista-Plattform (https://calista.wallonie.be/).
Ein ausführliches Vademecum hilft außerdem zu verstehen, wie die Dossiers auf der Plattform für die Projekteinreichung (CALISTA) aufgebaut und ausgefüllt werden müssen.
Um zu beurteilen, welche Bedeutung die wallonischen Waldbesitzer/-verwalter der Verbesserung der Waldanbindung beimessen, die Cellule d'Appui à la Petite Forêt Privée (eine Abteilung von Filière Bois Wallonie) und die Société Royale Forestière de Belgique (Königlich Belgische Forstgesellschaft), dass jeder Waldbesitzer/-verwalter, der dies wünscht, über einen kartografischen Online-Fragebogen die Einrichtungen angeben kann, die er/sie für sinnvoll erachtet (Wege, aber auch damit verbundene Einrichtungen wie Wasserlaufüberquerungen oder Holzlagerplätze), um die Waldbewirtschaftung der Wälder zu erleichtern.
Das Ziel dieses Fragebogens besteht also darin, die Bedürfnisse und Erwartungen der Eigentümer/Bewirtschafter in Bezug auf die Erschließung der Wälder zu beurteilen. Die Anzahl der Interessensbekundungen von Eigentümern, die Anzahl der Abschnitte und die Art der Erschließung sowie die geografische Verteilung werden es ermöglichen, eine Bestandsaufnahme der Bedürfnisse vorzunehmen, die Akteure zu vereinen und die Bedeutung zu bewerten, die der Verbesserung der forstlichen Erschließung auf regionaler Ebene beizumessen ist, insbesondere für den nächsten wallonischen Strategieplan der GAP, wenn die Maßnahme «forstliche Erschließung» dort beibehalten wird.
Die mit diesem Fragebogen gesammelten Daten werden von der Société Royale Forestière de Belgique und der Cellule d'Appui à la Petite Forêt Privée (Filière Bois Wallonie) in Zusammenarbeit mit der Université de Liège Gembloux Agro-Bio Tech (Entwickler des Fragebogens) global analysiert. Die Informationen werden anonymisiert und nicht veröffentlicht. Privatwege werden außerdem niemals ohne die vorherige Zustimmung der Eigentümer besucht.
Außerdem wird die SRFB unter den Interessensbekundungen, die durch diesen Fragebogen zusammengestellt wurden, die Möglichkeit analysieren, den einen oder anderen motivierten Eigentümer bei der Einreichung eines Finanzierungsantrags im Rahmen der laufenden Projektausschreibung zu begleiten.

Die SRFB empfängt Sie in ihrem Büro in Gembloux jeden Freitagmorgen in den Monaten Januar, Februar und März von 9 bis 12 Uhr, um Sie beim Ausfüllen des Formulars auf CALISTA zu begleiten. Denn je vollständiger Ihre Unterlagen sind, desto eher können sie von der Verwaltung akzeptiert werden.
Louanne Collin, die für das Dossier «Verkehrsanbindung» zuständig ist, wird mit interessierten Personen einen Termin vereinbaren, sobald die Dossiers analysiert wurden.
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