Ziel
Lärchen sind interessante Nadelholzarten zur Diversifizierung von Wäldern. Als ertragreiche Baumarten müssen sie viel dynamischer bewirtschaftet werden als Fichte und Douglasie, um ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Im Rahmen dieser Schulung werden wir eine Durchforstungsanlage besuchen, die von der Universität Lüttich-Gembloux-Agro-Bio-Tech betreut wird. In dieser Anlage können wir beobachten, wie die Hölzer auf unterschiedlich starke und unterschiedlich frühe Durchforstungen reagieren. Abschließend werden Empfehlungen für die regelmäßige Lärchenwirtschaft gegeben. Anschließend besuchen wir eine Naturverjüngungsfläche, auf der die Lärche stark vertreten ist, aber gemischt mit Birke, Kiefer, Fichte und Eiche. Wir werden die Modalitäten der Nachbewirtschaftung diskutieren, um einen lärchenreichen Bestand zu erhalten, ohne die Förderung anderer Baumarten zu verbieten, wenn die Lärche fehlt oder wenn deren Form oder Vitalität dies zulässt. Die Motiviertesten können sich in gezielten Arbeiten in dieser Art von Situation versuchen.
Sprecher
- Charlotte Longrée, Universität Lüttich, Gembloux Agro-Bio-Tech
- Olivier Baudry, Forstexperte
- Nicolas Dassonville, KFVN
Programm
| 10h00 | Empfang der Teilnehmer und Einführung |
| 10h30 | Besichtigung der Auflichtungsmaßnahme der ULiège |
| 12:30 | Picknick (von Ihnen mitzunehmen) |
| 13h30 | Besuch einer natürlichen Verjüngung und Erörterung des dort anzuwendenden technischen Verfahrens |
| 14h00 | Gezielte Übungen |
| 16:00 | Schlussfolgerungen |

